Hamburger während Fussball Euro für 1 Franken

An jedem Spieltag der Schweizer Nationalmannschaft offeriert McDonald’s in allen 163 Filialen in der Schweiz und im Fürstentum Liechenstein den Hamburger zum Spezialpreis von CHF 1.-. Diese Aktion gilt während der gesamten Fussball Euro 2016 Frankreich an Spieltagen der Schweizer Nati. Der Hamburger, ein aus Schweizer Rindfleisch, Zwiebeln, Ketchup und Senf bestehender Snack im Weizenbrötchen kostet normalerweise in der Schweiz CHF 2,50. Ganz ohne Einschränkungen wird die Fussball-Aktion von McDonald’s allerdings nicht lanciert. Die Hamburgerkette beschränkt das Angebot auf den Kauf von maximal drei Hamburgern pro Person. Der Preis ist dennoch für Schweizer Verhältnisse dank der Fussball-Promotion sehr günstig.

BURGER UNSER, die Kochbuch Entdeckung des Frühjahres 2016

Mit der Buchbeschreibung „es ist nicht das erste und sicherlich nicht das letzte Buch, das über Burger geschrieben wurde – aber vermutlich das beste!“ bringen es die Autoren der neuen „Burger Bibel“ auf den Punkt. Ein Kultbuch. Das 288 Seiten starke Buch vereint alles, was der Burger-Fan sich wünscht. Die Kochbuch Entdeckung des Frühjahres 2016.

Das neue Standardwerk beinhaltet 70 Rezepte von Burgern – mal mit Fleisch, Fisch oder Käse, mit verschiedenen Brotsorten, selbstgemachten Chutneys und ausgefallenen Zutaten wie Apfel, Papaya oder Lachs. Aber dies ist nur ein kleiner Teil des Kompendiums, denn der Leser wird zuerst in die Zubereitung der „Buns“, also der Brötchen eingewiesen. Alleine auf 24 Seiten erfährt man Schritt für Schritt, welche Zutaten verwendet werden müssen und wie die der richtige Bun für den besten Burger aussehen muss. Dies mit toller Bild-für-Bild Ansicht, nützlichen Tipps und Hintergrundinfos.

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Den Patties, also den eigentlichen Burger-Scheiben wird ein weiteres umfangreiches Kapitel gewidmet. Und bereits beim Anblick der Bilder von Fotograf Daniel Esswein läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Ergänzt wird das Kochbuch mit Tipps zu Saucen und natürlich einer umfangreichen Zusammenstellung der Beilagen. Im Zentrum steht die eigentliche Kreation der Burger. Jedes Rezept enthält einem „Sauereifaktor beim Essen“ sowie einem Schwierigkeitslevel, bei welchem sowohl der Burger Neuling als auch der Vollprofi mit seinem Wunschrezept voll auf seine Kosten kommt.

Man könnte jede einzelne der Abbildungen der Burger sofort als Poster an die Wand hängen, denn in die Gestaltung des Buches wurde sehr viel Liebe zum Detail gesteckt. „Lord Bacon“ oder „Double je t’taime“ heissen nur zwei der Kreationen, die wohl bald ihren Weg vom Kochbuch auf den Teller finden werden. Zu jedem Rezept geben die Autoren ihre persönlichen Empfehlungen für Getränke und die perfekte Fleischzubereitung ab.

Ein toll umgestztes Buch, als ISBN 978-3-7667-2201-0 nicht nur beim Online-Händler sondern auch im Buchladen um die Ecke bestellbar und der Verlag Callwey umschreibt dies so: „Burger Unser ist mehr als ein Rezeptbuch. Es ist eine wahre Liebeserklärung an ein Gericht, das alles sein kann: Genussmoment, Seelentröster, massloser Exzess – oder eben einfach der perfekte Burger.“ – Stimmt.

 

McDonald’s Schweiz spürt Einkaufstourismus – Umsatzrückgang von 33 Mio. Franken

 

 

McDonald’s spürte 2015 den Einfluss des starken Schweizer Frankens. Zum ersten Mal seit 2003 sank der Umsatz des Gastronomieunternehmens in der Schweiz, dies speziell in den Grenzregionen. Der Umsatz von McDonald’s Schweiz betrug 702 Millionen Franken, was einem Rückgang von 33 Millionen entspricht.

Wie McDonald’s Schweiz mitteilte, hatte die Aufgabe des Mindest-Frankenkurses und der damit verstärkte Einkaufstourismus grosse Auswirkungen auf den Konsum bei der Gastrokette in der Schweiz. Rund 30 Restaurants direkt an der Grenze verzeichneten einen klaren Rückgang an Gästen. Im Gegenzug haben die grenznahen McDonald’s Lokale in Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien Konsumenten aus der Schweiz dazugewonnen, so McDonald’s Schweiz.

Mit Pulled Pork Burger neue Gäste gewinnen

Der Big Mac, das umsatzstärkste Produkt, sowie der Cheeseburger, der am häufigsten bestellte Burger, sollen durch weitere neuen Kreationen der „Signatur Line“ ergänzt werden. McDonald’s wird dazu im Mai einen „Pulled Pork Burger“ schweizweit lancieren. Bei dieser Burger-Variante wird das verwendete Schweinefleisch vier Stunden lang gegart. Bei entsprechenden Tests in den Filialen in Zürich und Genf wurden 75’000 Pulled Pork Burger “Made in Switzerland“ verkauft.

Self Ordering an 113 Standorten

Für einen schnelleren Service hat McDonald’s Self Ordering Kioske in 113 Restaurants eingerichtet. Heute wird bereits jede zehnte Bestellung an einem Selbstbedienungsterminal aufgegeben. In einzelnen Restaurants wird zudem auch ein „Service an den Tisch“ getestet. Etwa die Hälfte der Gäste entscheidet sich in diesen Restaurants für den Service an den Tisch statt für die Abholung an der Theke, so McDonald’s Schweiz.

Gleichzeitig wurden in der Schweiz an drei neuen Standorten Filialen eröffnet. So in Bern PostParc beim Bahnhof SBB, in Zürich Löwenstrasse sowie in Murten.

Fleischkonsum in der Schweiz sank 2015 um 2 Prozent

Wie Proviande, die Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft mitteilt, wurden 2015 in der Schweiz pro Kopf der Bevölkerung 51,35 kg Fleisch konsumiert, erstmals ein leichter Rückgang seit drei Jahren. Aus diesem Grund wurde weniger Fleisch importiert. Die Menge der Inlandproduktion verblieb praktisch auf dem Vorjahresniveau und der Inlandanteil stieg leicht auf 80 Prozent.

In der Schweiz lag der Pro-Kopf-Konsum nach drei Jahren mit einer jeweils leichten Zunahme erstmals wieder etwas tiefer als im Vorjahr. Er sank um 2 Prozent auf 51,35 kg Verkaufsgewicht. Insgesamt wurden im Jahr 2015 insgesamt 431‘852 Tonnen Fleisch gegessen, was einem Rückgang des Gesamtkonsums um 0,8 Prozent entsprach. Der statistische Konsumrückgang ist auf den Einkaufstourismus im benachbarten Ausland zurückzuführen, so Proviande. Privatpersonen kauften im Lebensmittelbereich gemäss der Studie gegenüber 2013 erneut um 5,7 Prozent mehr Waren im Ausland. Diese Angaben können aber zur Konsumberechnung der Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft nicht berücksichtigt werden.

Schwein bleibt beliebtestes Fleisch in der Schweiz

Die Konsumzahlen entwickelten sich bei den verschiedenen Fleischarten recht unterschiedlich. Am beliebtesten ist bei Herr und Frau Schweizer nach wie vor das Schweinefleisch. Die Konsummenge ging zwar um 2,5 Prozent zurück, Schweinefleisch machte aber trotzdem noch fast die Hälfte des gesamten Fleischkonsums in der Schweiz aus.

Beim drittgrössten Fleischerzeugnis, dem Rindfleisch, lag der Konsum bei 11,24 kg, was jedoch einem Rückgang von -1,9 Prozent entspricht. Zudem wurde auch deutlich weniger Pferdefleisch mit -6 Prozent konsumiert. Die Kalbfleischproduktion verzeichnet mengenmässig den deutlichsten Rückgang mit -3,8 Prozent. Es wurden noch 22‘700 Tonnen Kalbfleisch produziert.

Prozentual am meisten zulegen konnte das Fleisch von Ziegen, Schafen und Wild – mengenmässig allerdings auf tiefem Niveau. Beim Geflügelfleisch lag die Zunahme bei 2,7 Prozent und damit konnte erstmals die 100‘000-Tonnen-Grenze überschritten werden – der Pro-Kopf-Konsum im Jahr 2015 lag bei 12,08 Kilo.

 

Spinas, das Gasthaus mit eigenem Bahnhof

„Halt auf Verlangen“ heisst es im Fahrplan der Rhätischen Bahn RhB für all jene Gourmets, welche mit dem Zug nach Spinas reisen. Der Bahnhof an der Albulalinie liegt gleich am Südausgang des Albulatunnels im Oberengadin, ganz zuhinterst im Val Bever. Und in Spinas gibt’s eigentlich nichts weiter als eine Tunnelbaustelle und das schlichte und gemütliche Gasthaus Spinas zu besichtigen. Es liegt abseits und autofrei, einen Steinwurf vom gleichnamigen Bahnhof entfernt.

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Wer es etwas sportlicher angeht, wandert vom Bahnhof Bever die rund fünf Kilometer lange Strecke über den „Märchenweg“ durchs Val Bever oder kann sich im Winter auch die Langlaufskis anschnallen.

Das Küchenteam, geführt von Andreas Furrer, verwendet in der Küche des Gasthofs Spinas frische Rohprodukte aus saisonalem Angebot. Wenn möglich aus der Region und teilweise aus biologischem Anbau, so der Hinweis in der Speisekarte. Fleischlieferanten sind die Metzgereien Hatecke in Scuol und Plinio Laudenbacher aus Samedan.

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Wintersalat Gasthaus Spinas

Eine absolute Geschmacksbombe war beim Besuch im Februar 2016 der „Winterliche Mischsalat mit Äpfeln und Baumnüssen“ an einem ausgewogen runden Balsamico-Dressing. Wunderbar.

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Das Entrecôte vom Bio Angus Rind fiel in Sachen Beilagen vom Preis- Leistungs-Verhältnis mit CHF 44.- leider etwas mager aus, optisch war es aber schön angerichtet. Die Garstufe des Fleisches war wie gewünscht und das Rind schmeckte lecker.

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Gemüsepfanne Gasthaus Spinas

Wiederum eine echte Überraschung war die herrlich angerichtete Gemüsepfanne mit Buchweizenspätzli und geschmacklich eine Top-Küchenleistung.

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Der ofenfrische und perfekt gebackene Apfelkuchen mit geraspelten Früchten vom Blech rundete dieses Schlemmermal im Gasthaus Spinas ab. Die Bedienung war zuvorkommend, die Küche lecker und Gaststube einfach und gemütlich. Ein Ort, wo man gerne wieder einkehrt.

Weitere Informationen zu den Kutschenfahrten oder zu den Gästezimmern sind direkt auf der Webseite des Gasthauses Spinas zu finden.

Gasthaus Spinas Val Bever

 

 

Gasthaus Avrona, ein Kleinod im Unterengadin

Wer eine Reise ins Unterengadin in Richtung Scuol unternimmt und gleichzeitig ein paar ruhige Stunden in einem Gasthaus mit einer wunderschönen Gaststube verbringen will, kommt um einen Besuch im Gasthaus Avrona nicht herum. Peter und Helen Witmer führen das in einer Waldlichtung bei Tarasp gelegene Gasthaus seit einigen Jahren als Wirteehepaar. Die Bewirtung ist familiär und man fühlt sich vielmehr in einem Wohnzimmer als in einem Restaurant.

Gasthaus Avrona Tarasp
Gasthaus Avrona Tarasp

Bei der Anreise mit dem öV steigt man im Bahnhof Scuol von der Rhätischen Bahn RhB auf das Postauto nach Tarasp um. An der Endstation blickt man ostwärts hoch zu einer grossen Mobilfunkantenne der Swisscom und folgt dem Weg bis hoch in den Wald. Nach drei Kilometern erreicht man bequem eine Lichtung und quert diese, bis man das Gasthaus Avrona erblickt.

Gasthaus Avrona Tarasp
Gasthaus Avrona Tarasp

Die Einkehr im Jahrhunderte alten Gasthaus hat seinen ganz eigenen Reiz. Auf der kleinen Speisekarte entschieden wir uns für eine Bündner Gerstensuppe und einen leckeren Rindshamburger mit Salaten und zum Nachtisch für einen selbstgemachten Apfelkuchen. Koch Peter Witmer schwingt trotz leichter körperlicher Einschränkung den Kochlöffel gekonnt und ein Besuch wird schlicht aufgrund des familiären Ambientes zu einem Erlebnis. Am Abend wird auf Voranmeldung oder aber den Hotelgästen ein mehrgängiges Menu serviert. Dieses wird, so Helen Witmer, je nach Saison und frischen Zutaten individuell zubereitet. Einen à-la-Carte-Service gibt es nicht.

Gasthaus Avrona Tarasp
Gasthaus Avrona Tarasp

Das Gasthaus Avrona verfügt zudem über sieben hübsche Gästezimmer, jedes individuell gestaltet und teilweise mit Dusche und WC. Für Ruhesuchende und als Rückzugsort im Unterengadin ist das auf 1449 m ü. M gelegene Gasthaus ein Geheimtipp mit Charme.

www.avrona.ch

Ludwig Hatecke: „Der Respekt vor dem Tier muss lesbar sein für den Kunden“.

Wer einen der drei Verkaufsläden von Ludwig Hatecke in Scuol, Zernez oder St. Moritz betritt, spürt auf Anhieb, dass hier mit viel Leidenschaft und dem Anspruch nach höchster Qualität gearbeitet wird. Die Materialisierung der puristischen Verkaufsgeschäfte konzentriert sich aufs absolut Wesentliche, wirken schon fast klinisch, Rücken aber dadurch auch das Fleisch als hochwertiges Nahrungsmittel in den Mittelpunkt der Verkaufsräume.

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Für Ludwig Hatecke, aufgewachsen im bündnerischen Zernez, ist Fleisch das wertvollste Lebensmittel, wie er selber sagt. Deshalb setzt sich der Metzger auch für einen fairen Fleischpreis ein und bringt auch wenig Verständnis dafür auf, dass im internationalen Vergleich Fleischprodukte subventioniert werden, nur um möglichst viel und günstig davon zu verkaufen. Er rechnet dabei vor, dass ein Kalb bis zur Schlachtung rund 2000 Liter Milch trinke und kalkuliert man hier bloss 50 Rappen für den Milchpreis, so summiert sich dies auf tausend Franken, ohne dass dabei irgendwelche Arbeit miteingerechnet ist.

Gutes Fleisch darf seinen Preis haben, so Hatecke und fügt an, dass eine Kuh von sechs bis sieben Jahren, die fünf Sommer auf der Alp gelebt hat, ideales und schmackhaftestes Fleisch liefert. Je älter das Tier, desto besser der Fleischgeschmack. Natürlich fügt er mit einem Schmunzeln an, dürfe das Tier dann doch nicht zu alt sein. Hatecke setzt bei der Auswahl der Tiere auch bewusst nicht gezielt auf hohe Fleischausbeute, wie bei Charolais oder Angus, sondern berücksichtigt regionale Rassen, wie Bündner Grauvieh und weitere Sorten, welche eben auch genauso Milch geben und ihre Zeit auf bündnerischen Weiden verbracht haben. Ludwig Hatecke spricht von ungesättigten Fettsäuren, welche ein Qualitätsmerkmal solcher mit Gras gefütterten Tiere bei der Schlachtung darstellen. Das Fleisch der weiblichen Tiere sei bei der Verarbeitung zudem noch etwas zarter, so der Metzger.

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In der eigentlichen Metzgerei, einem Gebäudekomplex nur einen Steinwurf vom Ladengeschäft in Scuol entfernt, erklärt der Metzer auch den Herstellungsprozess von Bündnerfleisch. Der Schlegel vom Rind, im Metzgerdeutsch eine Oberschale, Unterschale oder Nuss werden maximal 36 Stunden nach der Schlachtung mit Meersalz eingerieben. Hinzu kommt Wachholder, Lorbeer und ein wenig Rohrzucker. Ein durchschnittlich grosses Stück wird rund 3 Wochen bei 6 Grad gelagert und gewendet. Danach wird das Fleisch abgewaschen und dreieinhalb bis vier Monate an der Luft bei einer Luftfeuchtigkeit von exakt 62 Prozent luftgetrocknet. Die Temperatur sei dabei weniger ausschlaggebend, viel mehr aber die konstante Luftfeuchtigkeit, denn bei der Reifung setzt sich auch eine Art weisser Edelschimmel an, welcher den einzigartigen Geschmack des Fleisches ausmacht. Nebst einer Lufttrocknung wird zudem weiteres Fleisch auch im Felsenkeller zur Reife gebracht. Der Geschmack ist phänomenal.

IMG_1758Hatecke verarbeitet pro Jahr 700-800 Kühe aus der Region. Falls die Fleischmenge nicht ausreicht, kauft er für die Herstellung des Bündnerfleisches „bergzertifizierte Hinterviertel“ aus dem rhätischen Raum ergänzend zu. Obwohl viel Nitrat eine ideale Konservierung darstellen würde, setzt Hateke bei der Fleischveredelung auf möglichst wenig Salz. Er ist sich bewusst, dass damit der Herstellungsprozess heikler wird, gleichzeitig aber der Fleischgeschmack viel stärker zur Geltung kommt. Genau deshalb spielt eine konstante Luftfeuchtigkeit beim Reifeprozess des Bündnerfleisches eine noch viel wichtigere Rolle. Der Metzgereibetrieb versucht zudem, auf Zusatzstoffe möglichst zu verzichten. Im Verlauf des mehrwöchigen Reifeprozesses verliert das Fleisch rund 50% seines Eigengewichts.

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Bündnerfleisch ist leider nicht gleich Bündnerfleisch. So stammt viel, von dem in den nahe gelegenen zollfrei Destinationen Samnaun und Livigno angebotene Trockenfleisch, im Ursprung aus Brasilien oder Argentinien. Für Hateckes Produkte schon alleine aufgrund des Qualitätsanspruchs und der viel zu langen Dauer zwischen Schlachtung und Verarbeitung undenkbar.

Die Metzgerei Hatecke produziert auch hervorragende Salsize, darüber geschrieben haben wir im Butterzart Blog unter https://butterzart.ch/2014/11/10/metzgerei-hatecke-scuol/ bereits vor zwei Jahren.

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Wer die Spitzenprodukte von Ludwig Hatecke selber degustieren und sich die Anreise ins Engadin ersparen will, wird auch in den Schweizer Globus Filialen in der Delikatessen-Abteilung fündig oder bestellt am besten Online über die Webseite http://www.hatecke.ch/

The New Prime – das Raumschiff Enterprise unter den Burgern

Würde man den gigantisch grossen „The New Prime“ Burger von McDonald’s mit einem Raumschiff vergleichen, so wäre diese mit bestem Schweizer Rindfleisch bestückte Hamburger Kreation das Flaggschiff unter den Schweizer McDonald’s Burgern.

McDonald’s selbst spricht von „220 Gramm bestem Schweizer Rindfleisch von Bell, urigem Gruyère Bergkäse sowie ein Brot mit Kruste und Ecken. Speck, Coleslaw, Rucola und einer leckeren Sauce welche den Burger zu einem speziellen Genusserlebnis machen.“

René Schudel, der sonst im Restaurant ‚benacus’ an der Kirchgasse 3 in Unterseen bei Interlaken für seine Gäste kocht, hat den „The New Prime“ für die Gäste der Schweizer Filialen der amerikanischen Hamburgerkette kreiert.

Mit satten 17,90 CHF für ein Medium Menu ist der Preis des Burgers genau so stolz wie seine Grösse. Das gebratene Rindfleisch in zwei Lagen schmeckt lecker und der satte Fleischgeschmack wird nur von wenig Sauce und ein wenig Speck begleitet. Die Coleslaw-Mischung ergänzt mit Rucola schmeckt ausgezeichnet.

Spannend ist zudem auch die Bestellmöglichkeit des Burgers, hier an einer Self-Bestellstation im Bahnhof Bern getestet. Bestellung eintippen, Getränk und Beilage wählen, mit der Kreditkarte direkt und kontaktlos am Terminal bezahlen und den gigantisch grossen Burger nach maximal zwei Minuten am Abholschalter entgegennehmen. Mit diesem Burger hat McDonald’s einen Treffer gelandet – 220 Gramm Fleischgenuss.

Initiative zur Ernährungssicherheit hat auch Einfluss auf die Schweizer Fleischproduktion

Die am 4. Februar 2014 lancierte Volksinitiative „Für Ernährungssicherheit“ wurde am 8. Juli 2014 mit 147‘812 gültigen Unterschriften eingereicht. Damit handelt es sich um das am schnellsten zustande gekommene Volksbegehren seit 20 Jahren. Das Ziel der Volksinitiative besteht darin, die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln aus einer vielfältigen und nachhaltigen einheimischen Produktion zu stärken. Dazu gehört nebst dem Ackerbau auch die Fleischproduktion.

Die Bundesverfassung soll dazu wie folgt geändert werden:

Art. 104a Ernährungssicherheit

1 Der Bund stärkt die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln aus vielfältiger und nachhaltiger einheimischer Produktion; dazu trifft er wirksame Massnahmen insbesondere gegen den Verlust von Kulturland einschliesslich der Sömmerungsfläche und zur Umsetzung einer Qualitätsstrategie.

2 Er sorgt dafür, dass der administrative Aufwand in der Landwirtschaft gering ist und die Rechtssicherheit und eine angemessene Investitionssicherheit gewährleistet sind.

Art. 197 Ziff. 11 11. Übergangsbestimmung zu Art. 104a (Ernährungssicherheit) Der Bundesrat beantragt der Bundesversammlung spätestens zwei Jahre nach Annahme von Artikel 104a durch Volk und Stände entsprechende Gesetzesbestimmungen. 

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Der Schweizerische Bauernverband SBV hält dazu in einer Mitteilung von Anfang Januar fest, dass innerhalb des Bauernstandes eine grosse Verunsicherung über dessen Zukunft bestehe. Bauern möchten vom Verkauf ihrer Produkte leben können, Unternehmerinnen und Unternehmer sein. Die wachsende Abhängigkeit vom Tropf des Staates sei für die jungen Berufsleute unbefriedigend.

Mit der Initiative für Ernährungssicherheit will der SBV diese Verantwortung wahrnehmen. Sie soll sicherstellen, dass die in der Schweiz zur Lebensmittelproduktion vorhandenen Ressourcen effizient und nachhaltig bewirtschaftet werden und so der inländischen und weltweiten Verknappung entgegenwirken. Die Initiative ist aus Sicht des SBV auch deshalb nötig, weil die aktuelle Situation besorgniserregend ist. Bei der Hälfte aller Betriebsleiter über 50 Jahre gibt es keine gesicherte Nachfolge. Was nicht zuletzt daran liegt, dass sich ausserhalb der Landwirtschaft zwischen 30 und 100 Prozent mehr verdienen lässt.

In den letzten 25 Jahren verschwanden 85‘000 Hektaren Landwirtschaftsfläche, was ungefähr der Grösse des Kantons Jura entspricht. Der SBV sieht hier auch das Parlament in der Verantwortung, welches mitentscheiden kann, ob es die Versorgungssituation in der Schweiz stärken und jungen Landwirtinnen und Landwirten eine langfristige Perspektiv geben will.

Bergrestaurant Kallhof, Eptingen

Eine kleine aber feine Jura Bergwirtschaft befindet sich auf über 800 Metern über Meer, kurz vor der Anhöhe zwischen dem Kanton Solothurn und Baselland. Unweit der alten Geschützstellungen und Panzersperren aus dem 2. Weltkrieg, liegt das Bergrestaurant an der Strasse zwischen Eptingen und Ifenthal, mitten im Wandergebiet des Juras. Mit dem Auto verlässt man die A2 Egerkingen–Basel bei Eptingen und biegt gleich bei der Abfahrt rechts in die erste Strasse und fährt rund vier Kilometer hoch zum Bergrestaurant.

Im Kallhof bestellt man einfache aber sehr gut zubereitete Speisen wie eine Käseschnitte, ein Schweinskotelett, eine Bratwurst oder im Herbst auch „Metzgete“ mit einer leckeren Butterrösti. Am Sonntag wird ein dreigängiges Menu serviert, bestehend aus einer Suppe, einem Salat und einem Hauptgang. Wer auf der Wanderung kurz einkehren will, kann auch einfach einen „Suure Moscht“ trinken oder aus der umfangreichen  Dessertkarte etwas Süsses bestellen. Die einfach eingerichtete Gaststube wird von einem nostalgischen grünen Kachelofen dominiert, welcher im Winter eine herrliche Wärme abstrahlt.

Wir bestellten beim Besuch Mitte Januar das Sonntagsmenu, bestehend aus einer sehr gut abgeschmeckten Kürbiscremesuppe, einem Salat mit Randen und einem Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frittes und einer Gemüsebeilage. Sehr lecker und das Cordon bleu mit mildem Raclette-Käse war sehr gut gewürzt und vom Geschmack her einfach wunderbar. Die Optik der gereichten Käseschnitte überzeugte ebenso. Eine durchgehend solide Küchenleistung.

Der Service ist nett und unkompliziert und Familie Meury samt Servicekraft sind auch für einen Schwatz zu haben, sofern in der Gaststube nicht gerade Hochbetrieb herrscht. Wer in den Sommermonaten den Kallhof besucht, findet ein schattiges Plätzchen gleich vor dem Haus in der Gartenwirtschaft. Das Bergrestaurant Kallhof ist sehr familienfreundlich eingerichtet und verfügt vor dem Haus über einen kleinen Spielplatz und zudem über den am besten ausgestatteten Wickeltisch der Schweiz. Was das genau bedeutet, erfährt man bei einem Besuch vor Ort.

Gesamtnote: ****

Bergrestaurant Kallhof
Kallstrasse 97
4458 Eptingen

+41 62 299 12 60
www.kallhof.ch

Bergrestaurant Kallhof
Bergrestaurant Kallhof
Bergrestaurant Kallhof
Bergrestaurant Kallhof
Bergrestaurant Kallhof
Bergrestaurant Kallhof
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Bergrestaurant Kallhof
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