Peter Hinder wird Unternehmensleiter von Micarna

Micarna ab 2022 unter neuer Führung: Peter Hinder wird neuer Unternehmensleiter der Micarna-Gruppe, welche als Teil der Migros zu den grössten Fleischverarbeiterinnen der Schweiz gehört.

Peter Hinder kennt die Fleischverarbeitung quasi von der Pieke auf. Bis 2019 war er bereits 25 Jahren für die Micarna SA tätig, bevor er nun nach einem kurzen Abstecher als Unternehmensleiter zur Fleischverarbeiterin zurückkehrt.

Hinders Erfahrung sei ausschlaggebend für die Wahl gewesen, wie Micarna mitteilt. Seine Freude zur Wahl als Unternehmensleiter ist entsprechend gross. «Ich freue mich sehr, gemeinsam mit meinem zukünftigen Team die Entwicklungen rund um die wertvollen Lebensmittel Fleisch, Geflügel Fisch sowie Ei und Fleischersatzprodukte aktiv mitzugestalten und die Micarna-Gruppe in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft zu führen», so der designierte Unternehmensleiter.

Peter Hinder, neuer Unternehmensleiter Micarna ab 2022

Zuletzt verantwortete Peter Hinder bei der Micarna SA von 2014 bis 2019 als stellvertretender Unternehmensleiter den Geschäftsbereich Marketing und Kommunikation. Davor leitete der Dipl. Ingenieur Agronomie (ETH Zürich) während acht Jahren den Geschäftsbereich Frischfleisch der Micarna SA und führte dort rund 600 Mitarbeitende an vier Standorten.

Der Wechsel in die neue Leitungsfunktion erfolgt schrittweise. Im Oktober vollzieht Hinder den Migros-internen Wechsel zu Micarna und lässt sich vom Vorgänger einarbeiten, bevor er die volle Verantwortung ab Jahreswechsel 2022 übernimmt.

Mobile Gasgrills im Vergleich: Campingaz Attitude 2GO CV barbecue vs Weber Picknick-Grill Go-Anywhere

Der Sommer kommt und so mancher Hobbybrutzler überlegt sich die Anschaffung eines kompakten und tragbaren Gasgrills, den man einfach und unkompliziert fürs Grillen unterwegs nutzen kann. Im Gegensatz zur Holzkohle sind Gasgrills innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Weber als bekannte Grillmarke führt dazu mit der bekannten Go-Anywhere-Serie einen portablen Gas-Grill. Campingaz, jahrelanger Platzhirsch für Campingutensilien, lanciert mit dem Attitude 2GO CV barbecue ein ausgezeichnetes Kompaktmodell. Welcher Grill eignet sich für welche Anwendung, eine mögliche Kaufberatung.

Aufbau

Der Aufbau des Campingaz Attitude 2GO CV ist spielend einfach. Das Gerät wird komplett montiert in einer sehr gut gepolsterten Schachtel geliefert. Man muss nur noch die Fettauffangschale einschrieben und den Korb für die Gaskartusche einhängen, den zweiteiligen Grillrost einlegen und fertig. Der Weber Go-Anywhere ist wesentlich kompakter verpackt. Die Beine aus Stahl müssen mit einer Unterlagsscheibe in die vorgesehenen Öffnungen eingeklickt werden, für den Griff am Deckel schraubt man zwei Schrauben fest, Grillrost einlegen und auch der Weber ist nach 5 Minuten startklar.

Gleiche Grillfläche – doppelt so grosse Verpackung: Campinggaz 2go CV vs Weber Go-Anywhere

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Campingaz Attitude 2GO CV wirkt sehr hochwertig. Der Deckel aus massivem Gusseisen macht einen hervorragenden Eindruck. Ebenso der Griff, eines der wichtigsten Elemente des Grills sind tadellos verarbeitet. Das Modell von Campingaz wirkt sehr wertig. Alle Teile passen perfekt ineinander. Der Weber Go-Anywhere kommt in der von Weber bekannten Pozrellanemaille daher. Der im Vergleich zum Campingaz dünnwandige Kessel und Deckel des Webers-Grills wirken gut verarbeitet, aber einfacher ausgeführt in der Umsetzung.

Design und Haptik

Die schwere und massive Ausführung des Campingaz Attitude 2GO CV wirken hochwertig, das Design ist ansprechend, das Öffnen und Schliessen des Grills erfolgt angenehm über die verchromte Griffstange. Nach oben geklappt, lässt sich das Grillgut mit einer Hand drehen. Der Grillfuss ist stabil und der Grill steht dank seinem hohen Eigengewicht und den soliden Füssen bombenfest auf dem Tisch. Der Weber Go-Anywhere steht auf zwei Stahlbügeln, die gleichzeitig beim Transport als Halterung dienen. Kessel und Deckel fühlen sich im Vergleich eher an wie eine dünnwandige Brotdose. Die Stahlbügel sind über eine Klammer gesichert. Der Stand des Weber-Grills ist ordentlich, wirkt aber im Vergleich zum Grill von Campingaz wackeliger. Der Deckel des Webers lässt sich einfach abheben oder nach hinten klappen und ganz einfach am Kessel einhängen.

Weber Grill vorne rechts mit klappbaren Stahlfüssen und eingehängtem Deckel

Brenner

Der Einzelbrenner des Campingaz Attitude 2GO CV bietet eine Leistung von 2.4 kW. Er ist U-förmig gebogen und verläuft dadurch unter dem Grillrost doppelt. Der kerzengerade Brenner des Weber Go-Anywhere leistet 1.90 kW und ist in der Mitte des Grills zur gleichmässigen Hitzeabgabe verbaut.

Massiver Gussrost (Campinggaz) vs emailliertes Stahlblech (Weber)

Grillrost und Grillfläche

Aufgrund ihrer Bauart eignen sich die Grills zum Grillieren auf direkter Hitze. Beide Grills verfügen über nur eine Hitzezone und die Temperatur wird deshalb über die Brenner reguliert. Der zweiteilige, schwere und gusseiserne Grillrost des Campingaz Attitude 2GO CV ist hochwertig verarbeitet und speichert die Hitze hervorragend. Der Weber Go-Anywhere verfügt über eine dünnere stahlemaillierte gewellte Grillfläche. Die Hitze des Brenners verteilt sich dadurch ebenso optimal über die ganze Fläche. Beide Grills verfügen nach Herstellerangaben über eine Grillfläche von 48 x 26cm.  

Bedienung

Bei beiden Modellen ist die Bedienung kinderleicht. Gasflasche aufdrehen, Gasregler auf die gewünschte Stufe drehen. Piezo-Zündknopf drücken. Fertig. Etwas bequemer lässt sich der Campingaz Attitude 2GO CV bedienen, weil seine Gaskartusche über einen Schlauch verbunden ist. Dies erleichtert den Tausch der Kartuschen. Beim Weber Go-Anywhere muss die gleich grosse Kartusche eingeschraubt werden. Sie hängt dann starr angeschraubt am Grill. Das Prozedere ist etwas fummeliger, lässt sich aber auch einfach bewerkstelligen. Das Modell von Camingaz verfügt zudem über eine praktische und einfach zu reinigende Fettauffangschale, während man bei Weber mühsam den Boden des Grills ausputzen muss.

Gasregler Campinggaz 2GO CV mit PIEZO-Zündung

Thermometer und Temperaturentwicklung

Hier hat der Campingaz Attitude 2GO CV klar die Nase vorne. Ein gut lesbarer Thermometer misst die Temperatur im Deckenbereich des gusseisernen Garraums. Aufgrund seiner massiveren Bauweeise benötigt der Grill länger für die Aufheizphase, speichert die Wärme aber auch wesentlich besser. Der Weber Go-Anywhere heizt sich rascher auf. Die emaillierte Stahlblech-Konstruktion kühlt schneller aus. Der Grill muss deshalb ständig befeuert werden, währenddessen man beim Modell von Campingaz das Grillgut durchaus noch von alleine nachziehen lassen kann. Beide Grillmodelle erreichen im Test mit einem elektronischen Thermometer eine Temperatur von 300 Grad auf dem Grillrost.

Gewicht

Der gusseiserne Grilldeckel und der massive Grillrost des Campingaz Attitude 2GO CV sorgen für ein Gewicht von 13kg. Der wesentlich leichter gebaute Weber Go-Anywhere mit seinen filigranen Stahlfüssen und dem Rost und Gehäuse aus emailliertem Stahlblech bringt es auf nur gerade 6kg.

Campinggas 2GO CV im Einsatz als Tischgrill auf dem Balkon

Das spricht für den Campingaz Attitude 2GO CV

Der Campingaz 2GO CV ist ein hervorragend verarbeiteter mobiler Tischgrill. Er eignet sich ausgezeichnet für den Balkon, ist schnell aufgebaut und auch wieder verräumt. Seine massive Ausführung verleiht ihm Standfestigkeit. Luxuriöse Details wie ein schwerer und gusseiserner Grillrost, Temperaturanzeige aber auch eine Fettauffangschale sucht man in dieser Klasse bei anderen Modellen vergebens. Die Gaskartuschen sind überall erhältlich und lassen sich kinderleicht wechseln. Der «Kleine» von Campingaz ist der ideale Grill für die Bedürfnisse zu Hause und der Grill eignet sich hervorragend auch für Standorte mit wenig Platz. Die Bedienung ist kinderleicht und dieser Grill schliesst eindeutig eine Lücke im Kompakt-Sortiment. Das Preis-Leistungsverhältnis ist ausgezeichnet. Ein toller Tischgrill für jeden Balkon, an dem man seine Freude haben wird.

Das spricht für den Weber Go-Anywhere

Die kleine «Brotbox» von Weber verspricht seit Jahren ausgezeichnete Grillergebnisse. Webers Go-Anywhere ist die ultramobile Ausgabe eines Gasgrills. Der Grill lässt sich dank seines geringen Gewichts von nur 6kg überall hin mitnehmen und relativ schnell aufbauen. Dank seiner Leichtbauweise ist er sehr schnell einsatzbereit. Wer einen zweckmässigen und einfachen Gasgrill ohne Schnickschnack sucht, liegt mit dem Go-Anywhere richtig. Gas aufdrehen und fertig. Ein Grill, der auch dank seines geringen Gewichts auch im Fahrradanhänger noch Platz findet. Wer für längere Camping-Einsätze eine grosse Gasflasche anhängen will, benötigt dafür einen separat erhältlichen Verbindungsschlauch mit einem Druckregler. Ein Grill für den vollen Einsatz im Gelände.

Gaskartusche Weber am Weber Go-Anywhere angeschraubt

Rezepte der Rottenköchinnen der SBB.

Im Jahr 2005 entstand in Eigenregie der SBB das Kochbuch „Rezepte der Rottenköchinnen der SBB“. Das 85 Seiten starke Werk an währschaften Rezepten kann jetzt als PDF heruntergeladen werden. Es soll als Homage an die Arbeit der Frauen in den ehemaligen Rottenküchen verstanden werden und bleibt so digital für die Nachwelt erhalten.

Im März 2005, unter dem Vorsitz des damaligen SBB-Chefs Benedikt Weibel, entstand vor vielen Jahren ein exklusives SBB Kochbuch. Dies als Würdigung an das Ende der traditionellen Rottenküchen der SBB.

Die rollenden Rottenküchen verschwanden damals nicht zuletzt aus Gründen der immer stärkeren Regulierungen durch gesetzliche Vorgaben der Lebensmittelhygiene und damit eine viele Jahrzehnte überdauernde Tradition der SBB.

Rottenköchinnen waren nämlich in Ihrer Funktion nicht nur das Herz der mobilen Bähnlerrestaurants, sie boten den hart arbeitenden Eisenbahnern auch einen Ort der Ruhe und Erholung, insbesondere auch in den kurzen Arbeitspausen während der körperlich sehr anstrengenden Arbeiten entlang der Gleise. Für die dort essenden Eisenbahner war es umso wichtiger, eine währschafte und stärkende Mahlzeit unterwegs einnehmen zu können.

Rezeptbuch der Rottenköchinnen als digitaler Download für interessierte Bahnfans und Freundinnen und Freunde der währschaften Schweizer Küche.
Währschafte Rezepte der ehemaligen Rottenköchinnen der SBB zum Nachkochen.

Aufgrund einer Diskussion im Web entstand der Wunsch von vielen Bahnfans, dieses Kochbuch aus dem Jahr 2005 „Rezepte der Rottenköchinnen der SBB“ doch digital anzubieten, weil es in der gedruckten Form längst vergriffen ist. Eine ehemalige Mitautorin hat uns verdankenswerterweise ein Exemplar für die Digitalisierung zur Verfügung gestellt.

Bauernverband begrüsst Ablehnung der Massentierhaltungsinitiative

Der Bundesrat beriet über die Massentierhaltungsinitiative. Er lehnt diese ab, schlägt aber die Ausarbeitung eines direkten Gegenvorschlags vor. Wie der Schweizer Bauernverband festhält, begrüsst er die Ablehnung, erachtet aber den Gegenvorschlag ebenso als unnötig. Das Schweizer Tierschutzgesetz sei im Vergleich zum Ausland bereits sehr streng, die Tierwohl-Standards hoch und dank Labelprodukten stünden auch weitergehende Angebote zur Verfügung.

Nach seiner Beratung der eingereichten Volksinitiative gegen Massentierhaltung sprach sich der Bundesrat für eine Ablehnung mit direktem Gegenvorschlag aus. Der Schweizer Bauernverband unterstützt die Ablehnung, erachtet aber einen Gegenvorschlag als unnötig. In der Schweiz gibt es keine Massentierhaltung, das Tierschutzgesetz ist im Vergleich zum Ausland bereits sehr streng und die Tierwohlstandards hoch.

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Als wohl einziges Land verfügt die Schweiz über eine gesetzliche Limitierung der Tierbestände bei Geflügel, Schweinen und Mastkälbern. Damit ist gewährleistet, dass diese auf vernünftigen und im Vergleich zum Ausland sehr tiefen Niveau bleiben. Eine Mehrheit der Nutztiere wird zudem gemäss den freiwilligen Programmen «regelmässiger Auslauf im Freien (RAUS)» und «besonders tierfreundliche Stallhaltung (BTS)» gehalten. Konsumenten, die tierische Produkte mit noch höheren Tierwohlanforderungen bevorzugen, können heute bereits entsprechende Labelprodukte kaufen.

Mit einer generellen Verschärfung des Tierschutzrechtes würde diese zusätzliche Wertschöpfung am Markt zerstört, so der Bauernverband. Weil sich die Schweizer Anforderungen kaum auf die Importe übertragen lassen, würde einseitig die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Produktion geschwächt und die Produktion ins Ausland verlagert.

Zollhaus Olten – eine kulinarische Perle bei der alten Holzbrücke

Sandra und Adrian Müller haben dem „Zollhüsli“ in Olten wieder Leben eingehaucht. Im historischen Restaurant Zollhaus lässt es sich beim Wirtepaar Müller herrlich tafeln. Ein netter Service ist inbegriffen.

Wer in Olten gerne gut essen gehen möchte, hat die Qual der Wahl. Ein nettes Lokal für ein Mittagessen oder Businesslunch ist das kleine Restaurant Zollhaus schräg gegenüber der alten Holzbrücke, angrenzend an die Oltner Altstadt. Das Essen schmeckt lecker und die Preise sind insbesondere am Mittag sehr moderat. Das Zollhaus ist zudem eines der wenigen Restaurants in Olten, welches auch am Sonntag geöffnet hat.

Die Begrüssung im Zollhaus ist herzlich und man fühlt sich gleich willkommen. In der traditionell gehaltenen Gaststube werden sehr schmackhafte Mittagsgerichte serviert.

Nebst einer Suppe oder einem Salat wird immer ein leckerer Hauptgang gereicht, alle Speisen sind von Hand gemacht und frisch zubereitet. So gab es beim Besuch im November als Beilage zu zwei Pouletschenkeln, serviert mit Bratkartoffeln und Marktgemüse für CHF 19,50, auch handgemachtes Ketchup. Der vorab servierte Salat an einer frischen Mango-Salatsauce schmeckte fruchtig süss. Auch das Rehgeschnetzelte an Preiselbeersauce mit Spätzli und Rotkraut an einer wunderbar schweren buttrigen Sauce war eine Wucht.

Für einen Fünfliber gäbe es jeweils noch ein Tagesdessert als Ergänzung zum Mittagsmenu, die meisten Gäste winken aber mit einem zufriedenen Lächeln nach dem leckeren und grosszügig bemessenen Hauptgang ab.

Auch die Anfang Januar gereichten Entrecôtewürfel-Stroganoff mit Spätzli wurden schön angerichtet serviert. Vorab mit einem Eisbergsalat oder einer farblich schönen Randen-Apfelsuppe zur Auswahl. Die Schweinspiccata auf Weissweinrisotto schmeckte wunderbar. Auch dieses Gericht wurde für CHF 19,50 serviert.

Zum Abschluss konnten wir es uns dann doch nicht nehmen lassen, und auch eine gebrannte Creme zu degustieren. Sehr schön angerichtet und cremig im Geschmack.

Müllers sind sehr nette Gastgeber und so bleibt es zu hoffen, dass das Restaurant Zollhaus unter der jungen Aargauer Führung der Stadt Olten noch lange erhalten bleibt.

Restaurant Zollhaus
Bahnhofstrasse 4
4600 Olten
Telefon +41 62 296 96 96
www.zollhaus-olten.ch

Kalbsfilet, Gänsebrust und Burger in der alpinen Bever Lodge im Engadin

Eine wunderbare Entdeckung ist die offiziell als Dreistern Hotel geführte Bever Loge im Oberengadin, gleich neben dem Bahnhof Bever gelegen. Das Personal ist freundlich, der Service unkompliziert und die servierten Gerichte einfach lecker. Eine Übernachtung in der alpinen Lodge inklusive.

Die Küche im Restaurant der Bever Lodge ist offen gestaltet. Die Gäste können den Köchen bei der Zubereitung der Speisen jederzeit über die Schultern blicken und auch das in karierten Hemden servierende Personal der Lodge begrüsst die Gäste freundlich und in der ganzen Lodge ist man per „Du“.

Schön, findet man im teilweise etwas übersteifen Engadin auch ein Lokal, in welchem man gemütlich und absolut unkompliziert tafeln kann. Das in Fichtenholz gehaltene Restaurant im Erdgeschoss der Bever Lodge wirkt trotz strenger Formen gemütlich und wohnlich.

Das Ende Dezember servierte Kalbsfilet mit Morcheln, Schwarzwurzeln an Madeirasauce war ein Traum. Das Kalbfleisch herrlich zart. Auch die Oxtail Suppe mit Fleischeinlage und Wurzelgemüse schmeckte lecker. Auch der Wolfsbarsch mit Safran und einem Sepia Risotto kitzelte den Gaumen. Der mit Gänsebruststreifen servierte Wintersalat wurde durch eine angenehme Sauce abgerundet.

In der Bever Lodge werden aber auch herzhafte Speisen serviert. So beispielsweise ein mit 250 Gramm leckerem Swiss Prime Rindfleisch belegter Burger an einer rauchigen Barbecue Sauce und Speck, serviert mit County Fries.

In der auf über 1700 Meter Höhe gelegenen Bever Lodge lässt es sich auch hervorragend schlafen. Die Zimmer sind gemütlich, vom Platz für zwei Personen ausreichend und sehr funktional eingerichtet. Die Bever Lodge ist ein sehr angenehmes und zeitgemässes Hotel-Konzept und ermöglicht einen unbeschwerten, familiären und lockeren Aufenthalt im Schweizer Engadin.

Die Bever Lodge verfügt im Keller auch über eine Tiefgarage, einen sehr gut ausgestatteten Skiraum und einen kleinen Wellness-Bereich mit Sauna und Dampfbad.

Bever Lodge
Via Maistra 32
CH-7502 Bever
+41 81 852 40 04
http://www.beverlodge.ch

Die Balinger Waage-Spezialisten der Fleischbranche feiern 150. Geburtstag

Wie das Branchenportal http://www.fleischbranche.de mitteilt, feiert die Traditionsfirma Bizerba ihr 150-jähriges Bestehen. Das im beschaulichen süddeutschen Städtchen Balingen beheimatete Unternehmen ist aus kaum einer Metzgerei mehr wegzudenken. Bizerba stellt Präzisionswaagen her, die weltweit eingesetzt werden. Das 1866 in Balingen gegründete Unternehmen befindet sich seit fünf Generationen im Besitz der Gründerfamilie. Bizerba hatte am 1. Januar 2016 die letzten Gesellschafteranteile der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG zurückgekauft. Damit ist das Unternehmen wieder vollständig im Besitz der Gründerfamilie Kraut. Im Rahmen eines großen Mitarbeiterfests wurde das Jubiläum zum 150-jährigen Bestehen vergangenes Wochenende am Balinger Stammsitz gefeiert.

Mit Showacts und einem Feuerwerk auf dem eigens errichteten Festgelände am Firmensitz in Balingen dankte Bizerba seinen Mitarbeitern, die ein wesentlicher Bestandteil der 150-jährigen Erfolgsgeschichte sind. „Meine Familie und ich sind sehr stolz darauf, zusammen mit allen Bizerbianern unser besonderes Jubiläum begehen zu können. Der enge Zusammenhalt und unsere motivierten Mitarbeiter, die täglich ihr Bestes geben, haben diesen Erfolg möglich gemacht“, sagt Andreas Wilhelm Kraut. Der CEO und geschäftsführende Gesellschafter kündigte auf den Feierlichkeiten an, das soziale und gesellschaftliche Engagement in der Region weiter zu vertiefen. So lässt sich die Firma auf www.fleischbranche.de zitieren.

Bizerba unterstützt unter anderem die neu gegründete Jugendtechnikschule und übernimmt die Namenspatenschaft für das Stadion in Balingen, das ab sofort Bizerba Arena heißt. Das Mitarbeiterfest bildete den Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten. Vorausgegangen war ein großer Kundenabend auf der Fleischmesse IFFA im Mai in Frankfurt. Zudem konnte Andreas Kraut das Jubiläum mit den Mitarbeitern in mehr als zehn Landesgesellschaften in ganz Europa feiern. Bizerba ist seit Anfang des Jahres wieder zu hundert Prozent in Familienbesitz, beschäftigt weltweit rund 3.700 Mitarbeiter und konnte im Geschäftsjahr 2015 einen Rekordumsatz von 598,6 Millionen Euro verzeichnen.

1866 legte der Schlosser Andreas Bizer in Balingen den Grundstein der Firma und ließ sein Unternehmen im Handelsregister eintragen. Aus Bizer und Balingen wurde Jahrzehnte später BIZERBA. Bereits Ende der 20er Jahre war das Unternehmen zu einem Industriebetrieb mit 800 Mitarbeitern und damit zur größten deutschen Waagenfabrik herangewachsen. „Unser Jubiläumsjahr steht ganz im Zeichen der Bizerba Vision ‘The Open World of Finest Weighing Solutions. Since 1866‘“, sagt Andreas Wilhelm Kraut, der Bizerba in fünfter Generation leitet und seit 2011 an der Spitze des Unternehmens steht. „Wir verdeutlichen damit die lange Tradition und erneuern das Versprechen, unseren Kunden weiterhin erstklassige Lösungen zu bieten.“

Bizerba bietet Kunden der Branchen Handwerk, Handel, Industrie und Logistik ein weltweit einzigartiges Lösungsportfolio aus Hard- und Software rund um die zentrale Größe „Gewicht“. Dieses Angebot umfasst Produkte und Lösungen für die Tätigkeiten Schneiden, Verarbeiten, Wiegen, Kassieren, Prüfen, Kommissionieren und Auszeichnen. Umfangreiche Dienstleistungen von Beratung über Service, Etiketten und Verbrauchsmaterialien bis hin zum Leasing runden das Lösungsspektrum ab.

Seit 1866 gestaltet Bizerba maßgeblich die technologische Entwicklung im Bereich der Wägetechnologie und ist heute in 120 Ländern präsent. Der Kundenstamm reicht vom global agierenden Handels- und Industrieunternehmen über den Einzelhandel bis zum Bäcker- und Fleischerhandwerk. Hauptsitz der seit fünf Generationen in Familienhand geführten Unternehmensgruppe mit weltweit rund 3.400 Mitarbeitern ist Balingen in Baden-Württemberg. Weitere Produktionsstätten befinden sich in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, China sowie in den USA. Daneben unterhält Bizerba ein weltweites Netz von Vertriebs- und Servicestandorten.

 

Schweizer Fleischbranche kämpft mit Nachwuchssorgen – 300 Lehrstellen nicht besetzt

Der Schweizer Fleischbranche geht der Nachwuchs aus. So dramatisch skizziert der Schweizer Fleisch-Fachverband SSF die äusserst prekäre Situation bei der Suche nach Nachwuchs. Rund 300 Lehrstellen sind unbesetzt. Aber auch die Suche nach qualifizierten Fachkräften gestaltet sich schwierig.

Trotz grossen Anstrengungen und eines stark modernisierten Berufsbildes kämpft die Schweizer Fleischbranche mit einem zunehmenden Unterbestand an Lernenden. In den zurückliegenden Jahren blieben jeweils bis zu 300 Lehrstellen unbesetzt. Dies dürfte auch im laufenden Jahr der Fall sein, so die aktuellen Zahlen des SFF. Die prekäre Nachwuchssituation hat zunehmend dramatische Auswirkungen auf die Branche. Von dieser Entwicklung besonders hart betroffen sind gewerbliche Fleischfachgeschäfte, für die es immer schwieriger wird, Fachpersonal zu rekrutieren oder qualifizierte Nachfolger für die Weiterführung des Geschäfts zu finden.

Grossbetriebe behelfen sich zu einem gewissen Teil mit der Einstellung von qualifizierten ausländischen Fachkräften, sind aber ebenso mit dem Fachkräftemangel konfrontiert. Wie eine vom SFF vor einiger Zeit durchgeführte Umfrage zeigte, beschäftigen die grössten Betriebe der Branche mittlerweile bis zu 60 Prozent ausländische Mitarbeitende.

Aber auch bei den Kaderkräften fehlt es an genügend Personal. Würden gegen 50 Führungskräfte für die Führung von Geschäften benötigt, lassen sich in der Praxis nur gegen zehn geeignete Führungskräfte finden.

Ruedi Hadorn, Direktor des Schweizer Fleisch-Fachverbands spricht gar von einer existenzbedrohenden Situation. Dies wurde frühzeitig erkannt und so soll beispielsweise das Berufsbild der Fleischfachleute grundlegend überarbeitet werden. Die Revision wurde zwischenzeitlich abgeschlossen und soll Anfang 2017 in Kraft treten. Erhöht wurde dabei vor allem auch die Flexibilität, Lernende massgeschneidert auf ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten auszubilden. So werden Lernende als „Fleischfachmann“ bzw „Fleischfachfrau“ aber auch Detailhandelsberufe mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen ausgebildet.

Die Fleischbranche hat aus diesem Grund eigens einen Internetauftritt unter  www.swissmeatpeople.ch kreiert, wo sich Interessierte zum Thema Fleischfachleute-Nachwuchs informieren können.

 

Fleischfachmann

 

Fleischverarbeitung bei der Migros

In ihrem Blog http://zumfressngern.ch, einem wirklich tollen Projekt einer Zürcher Langsamesserin, geht sie in einem Interview auf die Fleischverarbeitung bei der Schweizer Lebensmittelkette Migros ein. Ein sehr lesenswerter Artikel unter  http://zumfressngern.ch/2016/07/ein-gespraech-mit-migros-zum-thema-fleisch/ mit Hintergründen zur Schlachtung von Tieren. Für mich ist nicht nur der Artikel sondern der ganze Blog dieser Zürcherin eine tolle Aufarbeitung zum Thema Lebensmittel.

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